:  

Der Werdegang der Firma bis zum heutigen Tage.

1967  wurde die Firma von Hans Witte als Briefmarken- Versandgeschäft gegründet. Durch nationale und internationale Anzeigen wuchs der Kundenstamm sehr schnell.
1969

wurde die  Firma auf  Briefmarken-Großhandel er weitert. Über 30 Kaufhöfe waren seinerzeit unsere Kunden, Arbeit gab es viel, die Marge war gering.

1971 

haben wir dann das erste Ladengeschäft in der Königstraße 57 eröffnet. Das Sortiment wurde auf Zubehör, Banknoten und Ansichtskarten erweitert.

1972 

Schnell erkannten wir, Münzen sollten wir führen, aber woher die ‚Ahnung’ nehmen. Bücher, Sammler, Vereine, Messen usw. brachten uns auf diesem Gebiet stetig weiter.  Der Großhandel wurde aufgegeben.

1978 

eröffneten wir in der Königstraße 2, direkt neben dem Eingang des Kaufhofs, ein neues Briefmarken- und Münzengeschäft. Die Zeichen der Zeit standen günstig.  Der solide Briefmarkenhandel stand im Aufschwung. Gesammelt wurde gerne, gearbeitet wurde viel, die Marken stiegen unaufhörlich, es wurde Geld verdient. Solide ehrliche Kundenberatung  zahlte sich aus.

1979 

konnten wir das bis dahin am Ort führende Briefmarkengeschäft Becker kaufen. Wir hatten nun zwei Geschäfte,  jedes mit einem eigenen Kundenstamm.

1981 

kam unser Sohn Udo in den Laden,  machte bei mir die Lehre als Briefmarken-Einzelhandelskaufmann.

1983 

haben wir dann ein neues, unser  jetziges Geschäft eröffnet, größer, schöner und in einer noch besseren Lage in unserer Stadt. Zur gleichen Zeit wurde das Geschäft in der Königstr. 57  geschlossen.

1983 

hatten wir auch den ersten Kontakt mit der EDV. Paderborn und Computer gehörten damals, wie heute einfach zusammen.  Herr Heinz Nixdorf aus Paderborn hatte in unserer Stadt eine Computerfirma aufgebaut, die weit über Europäische Grenzen hin bekannt war. Die Firma Nixdorf, mit über  neuntausend Beschäftigten in Paderborn, brachte potentielle Kunden und natürlich auch EDV-Voraussetzungen.

1985 

hatten wir erstmals alle Kunden,  Abo- und Interessenten -Kunden aus beiden Läden im eigenen Computer erfaßt und konnten erstmals Etiketten drucken, direkt Mailings versenden, usw. Die Werbung, bis dahin überwiegend in der Presse, wurde immer  mehr auf direkte Anschreiben verlegt.  Da unsere Vorstellungen von Programmen für den Briefmarkenhandel aber doch ganz anders aussahen, als das was schon auf dem Markt war, haben wir angefangen, selbst zu programmieren. Ohne vorher zu wissen, daß Veranlagung und Voraussetzungen vorhanden waren, haben wir mit viel Aufwand,  persönlichem Einsatz und viel Geld für professionelle Schulungen, die Programme zu dem gemacht, was diese heute sind. Die Tatsache fehlender oder umständlich zu bedienender Programme taten ihr übriges. Die Ideen und Wünsche verschiedener Programm-Kunden haben die Programme noch vielseitiger und perfekter gemacht.

1989

haben wir dann das kleinere Geschäft am Kaufhof geschlossen. Von 1978 bis 1989 hatten wir zwei Geschäfte in der Stadt,  mit all den Vor- und Nachteilen.

1990 

wurde das Geschäft auf Telefonkarten erweitert, zuerst etwas zaghaft, dann sehr mächtig und heute sind diese Umsätze doch wieder sehr gering. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde ständig größer, bei einem Weihnachtsessen 1993 waren wir mit allen Aushilfskräften zusammen 10 Personen,  heute sind wir in der gleichen Konstellation nur noch sieben, wobei der EDV-Bereich heute stärker ist als der Briefmarkenfachhandel. So ist eben die Zeit. Flexibel und anpassungsfähig waren wir immer. 

2000 

Heute, mit einer festen Position am Markt, stellen wir uns doch täglich den neuen Anforderungen, und meistern so die Arbeit eines Briefmarken und Münzhändlers in der Region. Die Wünsche der Kunden sind vielseitig und die Arbeit macht Spaß. Unsere moderne EDV mit all den praktischen Möglichkeiten hilft uns, die Wünsche der Kunden individuell zu erfüllen.

Das Neue Medium Internet ist eine Herausforderung, die wir annehmen wollen. Wir sind davon überzeugt, Qualität, Zuverlässigkeit, solide Preise und unsere Leistungsfähigkeit werden auch hier zu einem gesunden Wachstum mit einem zufriedenen Kundenstamm führen. 33 Jahre solide Berufserfahrung, stetiger Kontakt zu den Sammlern und Jungsammlern kann auch hier nur von Vorteil sein.
 

2007 

Die Euroeinführung und unsere Präsenz im Internet haben uns zu einem gesunden Wachstum verholfen. Euromünzen standen im Vordergrund. Die Lagerhaltung  wurde immer kostspieliger, die Auswahl immer größer. Wir stellten unsere Internet Seiten auf Datenbankprogramme um und erhöhten die Angebote um ein Vielfaches. 

Um unsere Präsenz im Internet noch zu erhöhen, integrierten wir unsere Angebote  in ein bekanntes Münzhändler-Portal mit vielen namhaften  Mitbewerbern. 

Nun sind wir 40 Jahre als Händler für unsere Kunden tätig. Unser Ladengeschäft ist mal wieder viel zu klein um unseren Sammlern die ganze Vielfalt der Branche zeigen zu können.

 

Paderborn, im Januar 2007,
Hans und Udo Witte